Archive for September, 2009
You are currently browsing the Liam Hopewell blog archives for September, 2009.
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Die Bedeutung der Eisenbahn für die Entwicklung Kanadas. Neue Publikation ist nun bei Amazon.de erhältlich: http://twitterurl.org//O954
Ein herrlichen Kommentar zu den aktuellen Problemen der Frankfurter Buchmesse ist derzeit auf Focus.de zu lesen: http://twitterurl.org//L873
Essay: Caligula: Wahnsinn o. Judenfeindlichkeit? Eine neue Beurteilung des Princeps. Im GRIN Verlag erschienen http://twitterurl.org//H856
Wie schon die Otherworld-Gewinne zuvor, sollen nun auch alle Gewinne aus wissenschaftlichen Aufsätzen, die beim Wissenschaftsverlag GRIN.com publiziert werden, den SOS Kinderdörfern zukommen.
Vielleicht mag es nicht viel sein, aber bevor solche Dinge irgendwo verstauben, kann man sie auch für eine gute Sache zu Geld machen.
Ein paar Zeilen zu den sozialen Verhältnissen im antiken Athen von mir sind nun bei Amazon.de erhältlich. —> http://twitterurl.org//P814
Das ChinaSymposium macht wieder deutlich:Geschichten erzählen zu dürfen ist ein Privileg, Geschichten erzählen zu können eine Verpflichtung!
Dass diese ganze Angelegenheit, wie sie in Frankfurt nun abgelaufen ist, an sich bereits eine Schande ist, darüber braucht man, glaube ich, erst gar nicht zu streiten. Die Messe-Verantwortlichen haben hier eines ganz deutlich herausgestellt, Anstand und Ehre sind ihnen unbekannte Begriffe! Niemand mit ein wenig Rückgrat verschickt Einladungen zu einem Symposium und ähnlichen, entzieht sie nach ein wenig Druck von außen wieder, erteilt sie erneut, und entschuldigt sich dann, dass alles angeblich ein Fehler bei einem Kollegen war, dass es doch wieder zu einer Einladung gekommen war.
Viel schlimmer finde ich es aber, dass es gerade die Verantwortlichen der weltbekannten Frankfurter Buchmesse sind, die so peinlich gehandelt haben. Noch schlimmer zudem ist es, dass es um Autoren, Bücher und eben die Meinungen und Sichtweisen dieser geht.
So etwas grenzt schon fast an Zensur – und bedenkt man das Thema des Symposiums, um das es hier geht – “China und die Welt – Wahrnehmung und Wirklichkeit” – dürfte die Grenze zur Zensur überschritten worden sein. Wenn eine kritische Meinung nicht gehört werden soll, bzw. von anderen Teilnehmern nicht gehört werden will, dann ist ein Symposium ein Witz!
Wirklich ein Witz ist es jedoch, dass Autoren die eine kritische Sache zu einem Thema und auch zu einem Gastland (ihrem Land!) auf einer Buchmesse beitragen wollen, ausgeschlossen werden.
Das ist ein Verrat am Medium Buch!
Das ist Verleumdung der Arbeit eines jeden Autors!
Die besten und wichtigsten Bücher dieser Welt sind unangenehme Schriften. Schriften die aufrütteln, die die Wahrheit, eingebettet in verschiedensten Erzählungen, weitertragen. Die versuchen die Welt zu verbessern. Die den typische Kampf – Feder gegen Schwert – ausfechten.
Beschämend ist es da, dass gerade die Organisatoren einer internationalen Buchmesse, einem wichtigen Treffpunkt großer und kleiner “Feder-Ritter”, eben diesen mit dem Schwert entgegentreten und nur diejenigen ihren Kiel in die Tinte tauchen lassen, die eine heile Welt im Sinne der Mächtigen propagieren.
Ich habe es schon einmal gesagt und werde es immer wieder sagen:
Geschichten erzählen zu dürfen ist ein Privileg, Geschichten erzählen zu können eine Verpflichtung!